OlymPIa: Linksfraktion irritiert über Pinneberger Bewerbung

Die Linksfraktion ist irritiert über die Pläne der Stadt Pinneberg, ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele einzusteigen. Die Bewerbung haben SPD und Grüne der schleswig-holsteinischen Stadt heute auf einer Pressekonferenz im Anschluss an eine beeindruckende Drohnenshow über dem Drosteipark bekanntgegeben.

Dazu Heike Sudmann, Co-Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Anscheinend sind SPD und Grüne nicht nur in Hamburg olympiabesoffen. Der geplante Hyperloop ist vollkommen unrealistisch und das Finanzierungskonzept scheint genauso windig zu sein wie das des Hamburger Senats. Was folgt als nächstes, ein PinnauTower oder ein unterirdisches Klo in der Einkaufsstraße?“

Martin Wolter, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion: „Die Bewerbung Pinnebergs bedeutet für Hamburgs Olympiaplanungen eine ernsthafte Konkurrenz. Was kurze Wege betrifft, ist die Stadt unschlagbar. Gegen unseren nördlichen Nachbarn hat Hamburg kaum eine Chance. Angesichts dessen fordern wir den Senat auf, die Hamburger Bewerbung zurückzuziehen und das Geld für sinnvollere Dinge zu investieren.“

Hier ist die Pressemitteilung der Stadt Pinneberg als PDF