„Ab ins Wasser“: Teurer Rettungsring für Olympia, aber keine Hilfe für die Kinder

Heute startet der erste Aktionstag unter dem Motto „Ab ins Wasser“, der Teil des Olympia-Konzeptes des Senats ist. Bereits am 16. Dezember hatte der Senat Rahmendaten genannt: Ziel ist es, eine „Olympische Generation“ aufwachsen zu sehen. Für 800.000 Euro Kosten bekommen alle Erstklässler*innen einen Gutschein, mit dem sie dreimal kostenfrei ein Schwimmbad besuchen können. Hintergrund ist die schlechte Schwimmfähigkeit der Kinder. Im Sommer 2025 konnten mehr als ein Drittel der Viertklässler*innen nicht sicher schwimmen (Bronze-Abzeichen). „„Ab ins Wasser“: Teurer Rettungsring für Olympia, aber keine Hilfe für die Kinder“ weiterlesen

Elbtower: „Großer Meilenstein“ oder nur eine Luftnummer?

Das Abendblatt berichtet heute Mittag online: „Baugenehmigung für abgespeckte Version des Elbtowers – ‚großer Meilenstein‘“. Der Senat betonte bisher immer, dass die Verhandlungen und die konkreten Planungen der Flächen und baulichen Maßnahmen noch nicht abgeschlossen seien. Folglich kann auch noch kein Antrag für bauliche Änderungen aufgrund der Planung für das Naturkundemuseum gestellt werden. Das erklärt auch, weshalb im Transparenzportal aktuell die vom 18.2.2026 datierte Verlängerung der Baugenehmigung für den Elbtower veröffentlicht wurde. Der Antrag hierfür wurde am 19.5.25 gestellt, also lange, bevor der Senat im Oktober die Pläne für das Naturkundemuseum im Elbtower vorgestellt hat. Ein aufmerksamer Bürger hat zudem bei „Frag den Staat“ moniert, dass bei der Genehmigungsverlängerung die Auflagen für den Bahnverkehr nicht mehr enthalten sind. „Elbtower: „Großer Meilenstein“ oder nur eine Luftnummer?“ weiterlesen

NOlympia Hamburg: 19.423 Unterschriften – Sammelrekord bei Eis und Schnee

Die Initiative NOlympia hat es geschafft: Innerhalb von nur drei Wochen hat sie 19.423 Unterschriften gesammelt – nötig waren 10.000. Ziel war die Meinungsvielfalt: Die Hamburger*innen werden nun für das Olympia-Referendum am 31. Mai auf acht Seiten auch Gegenargumente zu Gesicht bekommen. Bisher waren für das Informationsheft zum Referendum nämlich nur acht Seiten für den Senat und acht Seiten für die Bürgerschaft vorgesehen. Und da sich in der Bürgerschaft nur die Linke klar gegen die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg ausspricht, wären auf 15 der 16 Seiten die Befürworter*innen einer Hamburg-Bewerbung zu Wort gekommen. Nun kommen dank der erfolgreichen Unterschriftensammlung acht zusätzliche Seiten mit guten Gründen gegen Olympia in alle Hamburger Haushalte. „NOlympia Hamburg: 19.423 Unterschriften – Sammelrekord bei Eis und Schnee“ weiterlesen

Veranstaltung über Risiken und Nebenwirkungen einer Hamburger Olympia-Bewerbung – Bund der Steuerzahler: Was kostet uns das wirklich?

Das Referendum über eine Olympia-Bewerbung von Hamburg rückt näher. Ende Mai ist der Wahltermin, die Unterlagen für die Briefwahl zum Referendum kommen früher. Grund genug, die Risiken und Nebenwirkungen olympischer Spiele für die Menschen in Hamburg genauer zu beleuchten. Heike Sudmann ist am Dienstag, 24. März, um 18 Uhr in der Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 20355 Hamburg bei einer Veranstaltung des Bunds der Steuerzahler auf dem Podium dabei. „Veranstaltung über Risiken und Nebenwirkungen einer Hamburger Olympia-Bewerbung – Bund der Steuerzahler: Was kostet uns das wirklich?“ weiterlesen

Kostenlos und informativ: Bürger*innen-Brief Februar 2026 ist online

Die neue Ausgabe des Bürger*innenbriefs der beiden Linken-Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann und Stephan Jersch ist online. Darin berichten die beiden über aktuelle Entwicklungen und Forderungen zur Olympia-Bewerbung, zum Mietwucher und einer Studie und vieles mehr. Außerdem gibt es Veranstaltungs-Tipps und einen Bericht von ehemaligen Hamburger CO-Fraktionsvorsitzenden Cansu Özdemir, die seit einem Jahr nun für Hamburg im Bundestag arbeitet. „Kostenlos und informativ: Bürger*innen-Brief Februar 2026 ist online“ weiterlesen

Olympia-Bewerbung: Angst vor dem Rechnungshof?

Mitte März will der Senat ein detaillierteres Bewerbungskonzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele vorlegen, auch mit Angaben zu Kosten und Finanzierung. Die Linksfraktion fordert deshalb in einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung kommende Woche, dass der unabhängige Rechnungshof der Freien und Hansestadt Hamburg sich mit seiner Expertise gutachterlich zu den finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen äußert. Genau das hatte der Rechnungshof bereits bei der vorangegangenen Bewerbung im Jahr 2015 getan. „Olympia-Bewerbung: Angst vor dem Rechnungshof?“ weiterlesen

Mietwucher: Papiertiger helfen nichts, Personal muss her

Damit endlich die über 1.300 Verdachtsfälle von erhöhten Mieten und Wuchermieten bearbeitet werden können, stellt die Linksfraktion heute in der Bürgerschaft einen Antrag für ausreichend Personal. Vor einem Jahr reagierten SPD und Grüne auf die erfolgreiche Mietwucher-App der Linken und beantragten die Einrichtung einer zentralen Meldestelle. 2025 fixierte der Senat den Personalbedarf allein für vier Bezirke auf bis zu 12,5 Vollzeitstellen. Im Januar 2026 teilte der Senat jetzt auf eine Anfrage der Linken mit, dass für ganz Hamburg sechs Stellen in einer Taskforce geschaffen werden sollen. „Mietwucher: Papiertiger helfen nichts, Personal muss her“ weiterlesen

1.700 Mal keine Fähre: Senat lässt Finkenwerder am Anleger stehen

12.000 Menschen leben in Finkenwerder, rund 20.000 Beschäftigte arbeiten im Airbus-Werk. Mangels U- oder S-Bahn stellen nur die stauanfälligen Buslinien durch den Elbtunnel sowie die Fährlinien der HADAG eine Verbindung zur Stadt her. Auf den wichtigsten Fähr-Verbindungen – Linie 62 Finkenwerder-Landungsbrücken und Linie 64 Finkenwerder- Teufelsbrück – sind in den vergangenen vier Monaten laut Senatsantwort auf eine Anfrage der Linksfraktion über 1.700 Fahrten entfallen. Auf der Linie 62 fanden von September bis Dezember 2025 knapp 1.300 Fahrten nicht statt. Das sind nochmal 400 entfallene Fahrten mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Auf der Linie 64 ist die Zahl der entfallenen Fahrten in den vier Monaten annähernd gleich geblieben (447 in 2025 zu 472 in 2024). „1.700 Mal keine Fähre: Senat lässt Finkenwerder am Anleger stehen“ weiterlesen

Olympia: Beteiligung der wahlberechtigten Schüler*innen nicht mehr gewollt?

In der heutigen Bürgerschaftssitzung beantragt die Linksfraktion, an den Hamburger Schulen wie im Jahr 2015 eine Veranstaltungsreihe zum Für und Wider der Olympia-Bewerbung durchzuführen. Obwohl SPD und Grüne immer betonen, wie wichtig ihnen die Beteiligung, gerade auch der jungen Menschen, am Bürgerschaftsreferendum zu Olympia sei, wollen sie dem Antrag nicht zustimmen, sondern ihn im Ausschuss versenken. (FOTO BUND Hamburg: Aktion gegen Olympia-Bewerbung) Dazu Heike Sudmann, Co-Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Olympia: Beteiligung der wahlberechtigten Schüler*innen nicht mehr gewollt?“ weiterlesen

Olympia-Referendum: Unterschreiben für die Meinungsvielfalt

Die Initiative NOlympia Hamburg wird vom 31. Januar bis zum 20. Februar Unterschriften sammeln, um eine olympiakritische Stellungnahme im Abstimmungsheft zum Bürgerschaftsreferendum am 31.5. veröffentlichen zu können. Die Bürgerschaftsfraktion und der Landesverband der Linken unterstützen die Sammelaktion und warnen vor den Gefahren Olympischer Spiele in Hamburg. „Olympia-Referendum: Unterschreiben für die Meinungsvielfalt“ weiterlesen