1.700 Mal keine Fähre: Senat lässt Finkenwerder am Anleger stehen

12.000 Menschen leben in Finkenwerder, rund 20.000 Beschäftigte arbeiten im Airbus-Werk. Mangels U- oder S-Bahn stellen nur die stauanfälligen Buslinien durch den Elbtunnel sowie die Fährlinien der HADAG eine Verbindung zur Stadt her. Auf den wichtigsten Fähr-Verbindungen – Linie 62 Finkenwerder-Landungsbrücken und Linie 64 Finkenwerder- Teufelsbrück – sind in den vergangenen vier Monaten laut Senatsantwort auf eine Anfrage der Linksfraktion über 1.700 Fahrten entfallen. Auf der Linie 62 fanden von September bis Dezember 2025 knapp 1.300 Fahrten nicht statt. Das sind nochmal 400 entfallene Fahrten mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Auf der Linie 64 ist die Zahl der entfallenen Fahrten in den vier Monaten annähernd gleich geblieben (447 in 2025 zu 472 in 2024). „1.700 Mal keine Fähre: Senat lässt Finkenwerder am Anleger stehen“ weiterlesen

Olympia-Referendum: Unterschreiben für die Meinungsvielfalt

Die Initiative NOlympia Hamburg wird vom 31. Januar bis zum 20. Februar Unterschriften sammeln, um eine olympiakritische Stellungnahme im Abstimmungsheft zum Bürgerschaftsreferendum am 31.5. veröffentlichen zu können. Die Bürgerschaftsfraktion und der Landesverband der Linken unterstützen die Sammelaktion und warnen vor den Gefahren Olympischer Spiele in Hamburg. „Olympia-Referendum: Unterschreiben für die Meinungsvielfalt“ weiterlesen

U5: Stückwerk statt Verkehrsplanung aus einem Guss

Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet heute erneut über die bereits vor einem Jahr vom Senat vorgestellte Aufstückelung der U5. Unter anderem soll der U5-Abschnitt zwischen Hoheluftbrücke und Hagenbecks Tierpark fertiggestellt werden, bevor es eine Verbindung zwischen Borgweg und Hoheluftbrücke gibt. Damit würden die „fahrgastträchtigsten“ Teile der Strecke vorgezogen. Dazu Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion: „U5: Stückwerk statt Verkehrsplanung aus einem Guss“ weiterlesen

Defizite beim Klimaschutz: Zuversicht allein reicht nicht

Der Senat hat heute den Zwischenbericht zum Umsetzungsstand des Hamburger Klimaplans vorgestellt. Demnach wurden zwischen 1990 und 2023 die jährlichen CO₂-Emissionen um knapp 43 Prozent verringert. Zwar befindet sich Hamburg laut Bericht hinsichtlich der Zielsetzung für das Jahr 2030 (Reduktion um 70 Prozent) auf einem guten Weg – allerdings geht auch hervor, dass zumindest der Sektor Verkehr die Zielsetzung 2030 verfehlen wird. „Defizite beim Klimaschutz: Zuversicht allein reicht nicht“ weiterlesen

Olympia-Kosten: Heiße Luft statt Geld vom Bund für Hamburg

Eine aktuelle Schriftliche Kleine Anfrage der Linksfraktion zu der finanziellen Beteiligung des Bundes an den Kosten für eine mögliche Olympia-Bewerbung zeigt, dass die Stadt Hamburg für ihre 18 Millionen Euro Bewerbungskosten keinen Cent Erstattung bekommen wird und dass der Bund zu Höhe und Umfang seiner Beteiligung an den milliardenschweren Infrastrukturkosten für die Olympischen Spiele noch keine Entscheidung getroffen hat. Der Senat hatte in einer Pressemitteilung vom 4. Dezember den Eindruck erweckt, dass die 6 Millionen Euro Bundesmittel auch für die Hamburger Bewerbungskosten zur Verfügung stünden und der Bund „finanziell die Mitverantwortung für die Durchführung der Spiele“ übernimmt. In der Antwort auf die aktuelle Anfrage spricht der Senat sogar von einem „Paradigmenwechsel“ des Bundes und „fiskalisch abgesicherter Rahmensetzung“. „Olympia-Kosten: Heiße Luft statt Geld vom Bund für Hamburg“ weiterlesen

Hamburg politisch lesen zwischen Weihnachten und Neujahr – Bürger*innenbrief ist online

Das ist doch was für den Gabentisch? Der Bürgerinnenbrief von Stephan Jersch und Heike Sudmann, Abgeordnete der Linksfraktion Hamburg, ist wenige Tage vor Weihnachen, Ferien und 2026, online. Wie immer kostenlos und zum Download. Oder per Newsletter schon im Email-Postfach. Kostenlos bestellen. „Hamburg politisch lesen zwischen Weihnachten und Neujahr – Bürger*innenbrief ist online“ weiterlesen

Fußverkehrsstrategie heißt jetzt „Leitlinie“ – aber Fußverkehr bleibt im Hintertreffen

Nur dank einer Anfrage der Linksfraktion ist bekannt geworden, dass der Senat die lange überfällige Fußverkehrsstrategie veröffentlicht hat. Die Strategie heißt jetzt „Leitlinie“ und „zeigt die infrastrukturellen, organisatorischen und kommunikativen Rahmenbedingungen auf, die notwendig sind, um den Fußverkehr sicherer, komfortabler und barrierefreier zu gestalten.“ Entgegen den sonstigen Gepflogenheiten des Verkehrssenators gab es hierzu weder eine Pressekonferenz noch eine Pressemitteilung. Selbst die Bürgerschaft wurde nicht informiert. „Fußverkehrsstrategie heißt jetzt „Leitlinie“ – aber Fußverkehr bleibt im Hintertreffen“ weiterlesen

Olympia: Bund beteiligt sich nur mit Bruchteil der nationalen Bewerbungskosten

Die heute durch den Bundeskanzler, den Präsident des DOSB sowie die Regierungschefs von Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und der Stadt München unterzeichnete „Politische Vereinbarung zu einer deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele“ sichert laut Pressemitteilung des Senats „die Unterstützung des Bundes von rund sechs Millionen Euro für die deutsche Olympia-Bewerbung national und in Vorbereitung auf die internationalen Prozessschritte in den Jahren 2025 bis 2027 zu. Auch für die internationale Bewerbungsphase gibt die Bundesregierung eine Zusage für ihre finanzielle Beteiligung.“ „Olympia: Bund beteiligt sich nur mit Bruchteil der nationalen Bewerbungskosten“ weiterlesen

November-Ausgabe Bürger*innenbrief veröffentlicht

Der neue Bürger*innenbrief der beiden linken Bürgerschaftsabgeordneten Heike Sudmann und Stephan Jersch liegt vor. Wie gewohnt berichten die Abgeordneten und ihr Team über die politischen Schwerpunkte ihrer Arbeit und über Konflikte, Probleme und über die Forderungen einer linken Politik in der Hansestadt. „November-Ausgabe Bürger*innenbrief veröffentlicht“ weiterlesen