Fehlende Stellen in der Verkehrserziehung: Hamburgs Schulkinder kommen unter die Räder

Die Schulbehörde will Grundschulkindern in Theorie und Praxis eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr vermitteln. Dazu gehört auch eine Radfahrausbildung, die in Zusammenarbeit mit der Polizei erfolgt. Doch in den letzten Jahren sind viele Radfahrprüfungen ersatzlos weggefallen, weil immer mehr Polizeilehrkräfte fehlen. 2024 und 2025 waren rund ein Drittel der vorgesehenen Stellen bei der Verkehrserziehung nicht besetzt.

Dazu Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr kommt beim Senat unter die Räder. Rund ein Drittel der Stellen bei der Polizei für die Radfahrausbildung der Grundschüler*innen sind seit zwei Jahren nicht besetzt. Wie und wann Lehrer*innen einen Teil dieser Aufgabe neben all den anderen Lerninhalten vermitteln sollen und können, bleibt ein Geheimnis des Senats. An vielen Schulen sind die Radfahrprüfungen komplett ausgefallen. Zum Schutz und für die Sicherheit der Kinder fordere ich vom Senat, die Radfahrausbildung in allen Grundschulen sicherzustellen.“

Unsere Anfrage Drs.23/5430 ist hier als PDF online.