Jahrzehntelang auf die U5 warten? Studie zeigt Alternative mit U2 und U3 sowie Anschluss zusätzlicher Quartiere

2040 bis zu den Arenen, Anfang der 2040er Jahre bis nach Osdorf – das ist der Zeitplan des Senats für die Fertigstellung der U5. Fast zwei Jahrzehnte Bauzeit für eine U-Bahn-Anbindung, die trotz zweistelliger Milliardenkosten viel weniger Hamburger*innen eine neue Bahnanbindung bringt als möglich und nötig. Und die für den schon jetzt dringend notwendigen Umstieg vom Auto auf den Umweltverbund viel zu spät kommt. Mit einer Studie (PDF) zeigt die Linksfraktion, wie die U5 ab der Haltestelle Borgweg vorhandene Kapazitäten der U3 bis Berliner Tor und weiter mit der U2 bis Hagenbeck Tierpark nutzen kann, mit welchen Maßnahmen stark frequentierte, überlastete Busstrecken – anders als mit der geplanten U5 – entlastet werden und wie mehr Stadtteile einen besseren ÖPNV bekommen können. Mit der wesentlich schneller und erheblich kostengünstiger zu realisierenden Alternative wird ein wichtiger Baustein für die Hamburger Mobilitätswende geliefert. „Jahrzehntelang auf die U5 warten? Studie zeigt Alternative mit U2 und U3 sowie Anschluss zusätzlicher Quartiere“ weiterlesen

Abriss Holstenstraße 197: Eigentümer in vollem Umfang zur Verantwortung ziehen

Heute wird das einsturzgefährdete Hinterhaus der Holstenstraße 197 abgerissen. Die Bewohner*innen mussten im Juli fluchtartig das Haus verlassen, ihr Hab und Gut lässt sich kaum noch aus dem Gebäude bzw. dem Schutt bergen. Dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Abriss Holstenstraße 197: Eigentümer in vollem Umfang zur Verantwortung ziehen“ weiterlesen

Sternbrücke: Augen zu und durch beim Transport?

Beim Transport der Sternbrücke drohen Probleme und Gefahren, die der Senat ignoriert. Das zeigt eine Anfrage der Linksfraktion. Das Gewicht der Brücke mit nunmehr 4000-5000 Tonnen liegt über dem geschätzten Risikowert von 3600 Tonnen. 2015, als noch nicht feststand, wie groß und schwer die Brücke wird, erfolgte eine Traglastermittlung für die Abwassersiele. Ob eine aktualisierte Untersuchung erfolgte, sagt der Senat nicht. Dazu Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Sternbrücke: Augen zu und durch beim Transport?“ weiterlesen

Im Schneckentempo gegen den Mietwucher: Taskforce hat noch keinen einzigen Fall bearbeitet

1.700 Meldungen wegen Mietwucher sind seit November 2024 bei Hamburgs Bezirken eingegangen. Bearbeitet wurde davon noch kein einziger Fall. Seit dem 1. Juli 2026 liegen diese Verdachtsfälle nun bei einer neu eingerichteten Taskforce, dem „Sachgebiet Mietpreisüberhöhung“ – von den geplanten 6 Stellen sind erst 4,5 besetzt. Werbemaßnahmen, um die Hamburger*innen über den Mietenmelder zu informieren, werden weiterhin nur geprüft – mehr Fälle sollen offenbar nicht hinzukommen. Dies geht aus einer aktuellen Anfrage Drs.23/4629 der Linksfraktion hervor. Dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Im Schneckentempo gegen den Mietwucher: Taskforce hat noch keinen einzigen Fall bearbeitet“ weiterlesen

Hyperloop in Hamburg? Nur für eine Vorstudie schon 240.000 Euro ausgegeben

Eine Anfrage der Linksfraktion zeigt, dass der Senat schon 240.000 Euro ausgegeben hat, um eine Hyperloop-Referenzstrecke in Hamburg untersuchen zu lassen. Eine Hyperloop-Strecke zwischen Hamburg und Kiel wird weiterhin geprüft, obwohl die Olympia-Bewerbung als Begründung weggefallen ist. (Foto: Kein Hyperloop, aber Fernwärmerohre) „Hyperloop in Hamburg? Nur für eine Vorstudie schon 240.000 Euro ausgegeben“ weiterlesen

„Opposition der guten Laune“

„Die Zeit“ hat jüngst von der „Opposition der guten Laune“ berichtet und stellt fest: „Heike Sudmann hat schon wieder eine Mehrheit hinter sich versammelt, gegen SPD, Grüne und CDU. Und das als Linke.“ Wie sie das macht, fragt die Zeit in dem Artikel und versucht Antworten zu geben. Ein Artikel, der über Heike Sudmann ein wenig Privates, ihre Aktivitäten in der Bürgerschaft seit Mitte der 1990er Jahre und natürlich auch ihre Teilhabe am letzten Erfolg beleuchtet: das überwältigende Nein der Hamburger*innen zur geplanten rot-grün-schwarzen-wirtschafts Olympia-Bewerbung. Der Artikel ist hier online.

SAGA: Keine Mietsenkungen trotz 238 Millionen Euro Überschuss

Die SAGA hat heute ihren Geschäftsbericht 2025 vorgestellt. 238,1 Mio. Euro beträgt der Überschuss, die Eigenkapitalquote liegt mittlerweile bei 51 Prozent. Genau 140.313 Mietwohnungen gehören der SAGA, das sind 286 mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig ist die Zahl der Wohnungen mit öffentlicher Förderung oder Preisbindung um 985 auf 36.156 gesunken. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter ist bei den geförderten Wohnungen auf 6,80 Euro, bei den über 100.000 frei finanzierten Wohnungen auf 7,78 Euro gestiegen. „SAGA: Keine Mietsenkungen trotz 238 Millionen Euro Überschuss“ weiterlesen

Heike podcastet bei Ahoyradio über NOlympia, linke Politik und ihre Brille ….

Wer gerne Podcasts hört, hat nun die Möglichkeit sich einen mit Heike Sudmann anzuhören. Gute 25 Minuten lang geht es um das erfolgreiche „Nein“ zu Olympia, um (Vor)Urteile zu linker Politik, um Fragen zum Essen und zur Frisur und Brille (!). Hört selbst rein, bei Ahoyradio und Wie ist die Lage mit Lars Meier.

„Heike podcastet bei Ahoyradio über NOlympia, linke Politik und ihre Brille ….“ weiterlesen

Aktuelle Stunde zu Olympia: Hamburg braucht einen Kurswechsel zu sozialer Politik!

Die Bürgerschaft debattierte heute über das gescheiterte Olympia-Referendum des Senats. Die Linksfraktion hatte für die Aktuelle Stunde das Thema „Hamburg sagt erneut ‚Nein‘ zu Olympia: Blamage für den Senat muss Konsequenzen haben“ angemeldet. (Foto: M. Zapf. Bürgerschaft Hamburg) „Aktuelle Stunde zu Olympia: Hamburg braucht einen Kurswechsel zu sozialer Politik!“ weiterlesen

Olympia-Entscheid: Fehlkalkulation des Senats kostet die Stadt zig Millionen Euro

Beim Referendum am Sonntag haben 54,9 Prozent „Nein“ zur Olympiabewerbung Hamburgs gesagt. Am Tag danach kommentierten die Linksfraktion und die Initiative NOlympia Hamburg das Abstimmungsergebnis auf einer Pressekonferenz im Rathaus. „Olympia-Entscheid: Fehlkalkulation des Senats kostet die Stadt zig Millionen Euro“ weiterlesen