Ohmoor-Studie: Viel zu hohe Mieten steigen weiter

Die aktuelle Wohnungsmarktstudie des Gymnasiums Ohmoor zeigt einen Anstieg bei den Hamburger Neuvertragsmieten um 1,8 Prozent. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt im ersten Quartal 2026 nunmehr bei 15,88 Euro/qm. Im Hamburger Umland liegt diese bei 12,65 Euro, der Anstieg dort betrug jedoch 4,8 Prozent.

Dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Knapp 16 Euro Kaltmiete lässt mich erschauern – da wärmt auch nicht der Gedanke an einen relativ geringen Anstieg von 1,8 Prozent. Es ist in Hamburg für viele Menschen angesichts solch hoher Einstiegsmieten praktisch unmöglich, eine bezahlbare neue Wohnung zu finden. Und selbst im Umland werden schon fast 13 Euro pro Quadratmeter aufgerufen – aus der Stadt heraus ziehen ist angesichts der zusätzlichen Fahrtkosten also auch keine Lösung mehr. Wir brauchen endlich schärfere Mittel, um gegen viel zu hohe Mieten vorzugehen. Aber der Hamburger Senat nutzt ja noch nicht mal die bestehenden Möglichkeiten, wirksam gegen Tausende Fälle von Mietwucher vorzugehen. Die Mietmafia freut sich, die Mieter*innen leiden.“