Beim Transport der Sternbrücke drohen Probleme und Gefahren, die der Senat ignoriert. Das zeigt eine Anfrage der Linksfraktion. Das Gewicht der Brücke mit nunmehr 4000-5000 Tonnen liegt über dem geschätzten Risikowert von 3600 Tonnen. 2015, als noch nicht feststand, wie groß und schwer die Brücke wird, erfolgte eine Traglastermittlung für die Abwassersiele. Ob eine aktualisierte Untersuchung erfolgte, sagt der Senat nicht. Dazu Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft:
„Augen zu und durch? Der Senat wollte eine viel größere Sternbrücke haben als von der DB geplant. Deswegen mussten alle Bäume in der Max-Brauer-Allee gefällt werden. Das Riesengewicht stellt auch eine Gefahr beim Transport dar. Doch der Senat stiehlt sich aus der Verantwortung und zeigt mit dem Finger auf die DB. Ganz nach dem Prinzip Hoffnung – wird schon gut gehen und wenn nicht, ist die DB schuld.“
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