Links aktiv: Sicher Wohnen statt Miet-Abzocke! Die große Mietenrally startet in Hamburg.

Na klar. Da ist Heike Sudmann in jedem Fall dabei, wenn am 13.11. in Hamburg die Aktivitäten gegen den Mieten-Notstand starten:  „Wir alle verdienen ein sicheres und bezahlbares Zuhause – egal, welchen Pass oder welchen Job wir haben. Doch die Realität von Millionen Menschen in Deutschland sieht ganz anders aus. Ihre Mieten sind zu hoch – und die Wohnungen zerfallen: Wir erleben einen Mieten-Notstand! Und der hat einen Grund: Die Mieten-Mafia zockt uns ab! Die großen Immobilienkonzerne erhöhen die Mieten und tricksen uns bei Heizkostenabrechnungen aus.“

Darum schließen wir uns jetzt zusammen: für sicheres Wohnen statt Miet-Abzocke. Wir werden die dreisten Vermieter erst in Ruhe lassen, wenn die Mieten abgesenkt sind – und zwar überall. Wir stoppen den Mieten-Notstand und holen uns unser Geld zurück.

Das schaffen wir nur, wenn wir viele werden.

Wehr dich jetzt mit uns – werde Teil unserer Kampagne!

Die große Mietenrally

Do., 13.11.2025 18:00 Hamburg

Auftaktveranstaltung der Mietenkampagne in Hamburg

Am 13. November legen wir mit der bundesweiten Mietenkampagne in Hamburg und in vielen anderen Orten los! Gemeinsam wehren wir uns gegen die Mietenkrise. Die Miete ist zu hoch, die Wohnung fällt langsam auseinander, aber der/die Vermieter*in kümmert sich um nichts. So oder so ähnlich geht es vielen Menschen in unserer Stadt. Und so geht es nicht weiter. Doch um daran etwas zu ändern, müssen wir uns zusammenschließen.

Das haben wir vor: Zur Bundestagswahl haben wir als Linke bundesweit – und auch hier in Hamburg – vielen Menschen Hoffnung gemacht, dass sich mit der Linken etwas ändern kann. Diese Hoffnung wollen wir jetzt einlösen, indem wir einen spürbaren Unterschied machen. Damit das gelingt, müssen wir den Druck auf die Immobilienkonzerne und die Regierung erhöhen. Dieser Druck wird entstehen, wenn sich viele Mieter*innen zusammenschließen und gemeinsam dafür sorgen, dass selbst Friedrich Merz und Co ins Schwitzen kommen. Deshalb organisieren wir uns mit betroffenen Mieter*innen vor Ort und wehren uns gemeinsam gegen dreiste Vermieter*innen und Mietabzocke.

Der erste Schritt dafür ist das Auftakttreffen am 13. November um 18 Uhr.

Ob langjährige Genossin oder interessierter Nachbar: Bei dem Treffen tauschen wir uns über die Probleme und Sorgen aus, lernen uns kennen und schmieden einen konkreten Plan, was wir gegen die Mieten-Krise tun können.

Hier in Hamburg – und bundesweit.

Und: Wir wollen mit so vielen Genoss*innen und Nachbar*innen wie möglich hier und bundesweit zeigen, wie viele wir schon sind!

  • Wann? Donnerstag, 13. November 2025, ab 18:00 Uhr Wo?

Patriotische Gesellschaft, Kirchhof-Saal, Trostbrücke 4-6, 20457 Hamburg Wer? Alle Hamburger Mieter*innen, Mieterinitiativen, Vereine, Interessierte und die Genoss*innen Lade gern auch deine Nachbar*innen, Freund*innen, Genoss*innen ein!

2 Gedanken zu „Links aktiv: Sicher Wohnen statt Miet-Abzocke! Die große Mietenrally startet in Hamburg.“

  1. Super, dass endlich was passiert. Wir wohnen in einem Saga -Mietshaus aus der Jugendstilzeit (ein echtes Schmuckstück, das gehegt und gepflegt werden müsste), in dem das Dach wegrottet und die Heizung dieses Jahr schon fünf Mal ausgefallen ist. Eine Wohnungsrenovierung haben wir uns mit Unterstützung von MHM hart erkämpft, nachdem wir jahrelang mit Setzrissen in der gesamten Wohnung leben mussten , die durch eine nicht fachgerechte Aushebung einer Baugrube auf dem Nachbargrundstück entstanden ist. die Saga hatte mehrere zehntausend Euro vom Verursacher kassiert ohne das Geld wieder in unser Haus zu stecken. kürzlich hatten wir für eine Fassadensanierung 1 1/2 Jahre ein vollverplantes Gerüst vor dem Balkon. das Gerüst soll jeden Monat 3000 € gekostet haben, immer wieder ist wochen-, manchmal monatelang nix passiert. Natürlich mindern wir Miete, wo es nur geht und zusammen mit der Hausgemeinschaft, aber das kostet jedesmal viel Zeit und Nerven.
    Trotzdem erhalten wir in regelmäßigen Abständen Mieterhöhungsschreiben, gegen die wir nichts machen können.

  2. Längst überfällig und gut das wir das Thema auf bundesweiter Ebene angehen. Ich persönlich wohne in Hamburg Mitte als Single Haushalt in einer desolaten Dachgeschoss Altbauwohnung. Wo es neben diversen Absatzrissen in den Wänden, Decken Durchfeuchtung / eingestürzte Decke etc. auch stetig eine steigende Miete zahle. Anfragen zu Reparaturen bleiben unbeantwortet oder werden gar geleugnet. Erforderliche Rauchmelder wurden, erst nach rund 18 Jahren Mietzeit im September 24 verbaut.
    Gut, Wichtig und Richtig ist es eine Lobby zu schaffen; die sich gezielt auch für Einkommens Schwache Menschen einsetzt. Um hoffentlich dem üblen Treiben von vielen Hausverwaltungen und Vermietern auf die Finger zu schauen und notwendige Abhilfe zu schaffen.

    Solidarische Grüße 🖖

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